Samstag, 04.01.2014

Mauritius

Weiße Traumstrände, Sandstrände, viele verschiedene Palmen, Kokosnüsse,  schöne Fische, türkisfarbenes Meer, Vulkangestein, Sonne, Cocktails, Seesterne & Seeigel, frische Ananas und Melone, Dodo, Sommer, alles grün, leckerer Wein, Straßenverkäufer, bunte Blumen, wunderschöne Landschaft, Zyklone, freundliche Menschen, bunte Märkte, frischer Fisch, guter mauritischer Rum, kleine süße Örtchen - das ist Mauritius Lächelnd

Die letzte Urlaubswoche ist leider viel zu schnell vorbei gegangen. Wir hatten ein super schönes Hotel mit leckerem Essen und Getränken. Das Zimmer war mit Blick auf das unbeschreiblich schöne Meer, welches hier richtig schön türkis ist und man meterweit im Wasser auf den Grund sehen kann. Wir waren so fasziniert. Oftmals habe ich einfach stundenlang auf das Wasser geschaut und die Aussicht genossen. Wir hatten super Wetter, hatten immer ca. 28 Grad, aber es kam einem viel wärmer vor, da es so eine hohe Luftfeuchtigkeit gab. An einem Tag, als wir uns ein Auto gemietet hatten, um ein Teil der Insel zu umfahren, ist leider eine Zyklone über die Insel gefegt und es hat in Strömen geregnet, sowas haben wir bis jetzt nur aus dem TV gekannt. Innerhalb kürzester Zeit waren die Straßen überflutet und wir mussten durch richtige Seen fahren. Das war vielleicht ein Abenteuer. Haben uns schon überlegt, ob wir überhaut den ganzen Tag weiter fahren sollen, nicht dass wir nicht mehr zurück ins Hotel kommen, aber gegen Nachmittag hat sich‘s dann zum Glück wieder beruhigt Lächelnd Diesen Tag werden wir sicherlich nicht vergessen Lachend Aber wir haben trotzdem sehr viel von der Insel gesehen, vor allem die vielen und riesen großen Zuckerrohrfelder haben mich fasziniert. Der Zucker der dort abgebaut wird, ist so teuer, dass er für die Mauritier zu teuer ist und sie selbst den Zucker aus Südafrika importieren Überrascht Zwischen den Zuckerfelder lagen überall große Haufen mit Lavasteinen. Es gibt viele kleine Dörfchen, mit süßen bunten Häuschen und viel Leben in den Straßen. Es war richtig nett, dort durchzufahren. Die Woche war leider viel zu kurz, da es noch so viel zu sehen und erleben gegeben hätte aber vielleicht kommen wir ja mal wieder Lächelnd

Meinen Geburtstag hier werde ich bestimmt nie vergessen. Mein erster Geburtstag im Warmen Cool Wir haben mit leckeren Cocktails reingefeiert, am nächsten morgen gab es dann Geschenke und einen riesen großen Blumenstrauß mit super schönen Blumen Lächelnd Den Tag haben wir dann am Strand verbracht und abends haben wir lecker gegessen. Danach gabs nochmal eine Überraschung, alle haben für mich ein Ständchen gesungen und ich hab noch einen Geburtstagskuchen bekommen Lächelnd

Danke nochmal für die ganzen Glückwünsche!

Silvester war auch sehr schön. Es gab eine Cocktailbar am Pool mit Snacks, danach gab es ein richtig gutes, sehr Fischhaltiges Silvesterdinner mit Nachtischbuffet Lächelnd Um 00.00 Uhr sind wir dann vor ans Meer uns haben das Feuerwerk angeschaut Lächelnd

 

Heute sind wir von Mauritius nach Johannesburg geflogen. Hätten in Madagaskar eigentlich nur eine Stunde Aufenthalt gehabt, aber da nun unser Flug gestrichen wurde, hatten wir fast sechs Stunden, die wir hier, in einem total kleinen Flughafen mit 3 Geschäften und auf Holzstühlen ohne Klimaanlage, totschlagen mussten. Zu allem Glück hatte der Flug auch noch Verspätung, also saßen wir 8 Stunden dort rum. Nach 16 Stunden unterwegs sind wir jetzt endlich im Hotel, morgen früh geht dann unsere 30 Stündige Tour nach Frankfurt los Brüllend Aber ich freu mich auf daheim, da nehm ich die 30 Stunden gern auf mich Lächelnd Am Montag um 13.00 Uhr ungefähr sind wir dann endlich zuhause Lächelnd

Bis baaald!

 

Zuckerfeld Alles wie ausgestorben nach dem Sturm Geschlossen wegen den hohen Wellen :-O Geburtstag :)   :D Silvester :D Markt

Madagaskar

 

Freitag, 27.12.2013

Johannesburg

Hallooo Lächelnd

Wir hatten heute den ganzen Tag in Johannesburg und haben eine private Tagesführung durch die Stadt und das größte Township Südafrikas, Soweto, mit ca. 3,5 Millionen Einwohner gemacht. Wir hatten unseren eigenen Guide, der uns an die wichtigsten Plätze gefahren hat. Das war sehr gut, da uns Johannesburg wegen der ganzen Kriminalität doch nicht so geheuer war. Die Tour war richtig interessant, unser Guide hat uns viel über die Stadt erzählt und wir konnten ihn fragen, was wir wollten.

Morgens wurden wir abgeholt und wir wurden erstmal durch das gefährlichste Viertel, Hillborough gefahren.Tagsüber kann man durchfahren, sollte aber nicht aussteigen. Nachts sollte man den Teil von Johannesburg ganz meiden. Wir haben erstmal einen richtigen Schock bekommen. Überall Dreck, Bettler, an jeder Ecke lag jemand, Menschen die an richtig dreckigen Pfützen sich gewaschen haben usw. ich hab vorlauter schock vergessen, Fotos zu machen. Das war wirklich krass zu sehen, für uns unfassbar.

Unser erster Stop war am Constitutional Court, dem obersten Gericht. Weiter ging es dann über die Nelson Mandela Bridge nach Downtown Johannesburg. Dort sind wir zum Top of Africa,von dort aus hat man die ganze Stadt gesehen. Danach sind wir zum Gandhi Square gelaufen. Die Innenstadt fanden wir nicht besonders schön, lauter Hochhäuser und alles sehr trist. Unser nächster Halt war dann am Stadion, in welches 100.000 Menschen passen und wo das Eröffnungsspiel an der WM 2010 war.

Auf dem Weg nach Soweto sind wir an einigen großen Golsminen vorbeiefahren.In Soweto angelangt haben wir eine Führung von einer 19 Jährigen bekommen. Diese macht die Führungen schon seit sie 11 ist, hat eine zweijährige Tochter, ist alleinerziehend und hat Krebs. Diese Geschichte hat uns schon sehr mitgenommen.

Es gibt drei Teile in die Soweto eingeteilt ist. Ein Teil in dem die Reichen wohnen mit richtigen und schön angelegten Häusern, dann der Teil für die Mittelschicht, diese Häuser sind vom Staat bezahlt, die Menschen wohnen in Steinhäusern, in denen es aber keine Elektrizität gibt. Und dann gibt es noch den Teil der unteren Schicht. Diese wohnen in richtigen Wellblechhütten, ohne Elektiziät und mit öffentlichen Toiletten und Duschen. Sie können sich auf eine Liste schreiben lassen und wenn sie Glück haben, bekommen sie irgendwann ein Haus im mittleren Teil. Aber z.B. das Mädel, das uns geführt hat und ihre Familie  warten schon über 19 Jahre darauf. Unsere Führung ging durch den armen Teil von Soweto. Ich hatte ja schon eine Führung in Kapstadt durch ein Township und war dort schon geschockt, doch heute war noch krasser. Es gibt eine Wasserstelle, wo alle Menschen im Township Wasser holen und sich waschen können. Sie meinte wenn wir das Wasser trinken würden, müssten wir sofort ins Krankenhaus, weil wir davon so krank werden würden, aber sie sind dieses Wasser gewohnt. Durch das Township lief schwarzes Dreckwasser, in dem die Kinder gespielt haben. Die Leute standen zusammen und haben Bier getrunken, da sie sonst nicht viel zu tun haben. Über 70% dort sind arbeitslos, die HIV-Rate liegt bei 25% Überrascht Wir durften in eine Wellblechhütte reinschauen. Dort sah es eigentlich ganz nett aus. Sie war so gut es ging hübsch eingerichtet, aber es war sehr wenig Platz. Es gab ein Esszimmer in dem gekocht, gegessen, sich gewaschen und eben sich aufgehalten wird. Abends wird es zum Schlafzimmer umgebaut und dann gab es noch ein extra Schlafzimmer. Sie konnte uns nicht sagen, wie viel Personen in einer Hütte leben, aber meistens sind es ziemlich viele, viel zu viele für so wenig Platz.

Wir waren beide ziemlich geplättet von den ganzen Eindrücken. Aber es war so schön zu sehen. wie fröhlich und freundlich die Menschen trotz allem dort waren.

Weiter ging es dann zu unserem letzten Stop, dem Apartheid Museum. Dort hatten wir zwei Stunden, die viel zu kurz waren, wenn man sich alles genau durchlesen wollen würde. Es war sehr interessant, es gab ein Teil zur Geschichte und Apartheid Südafrikas und ein Teil zu Nelson Mandela.

Nachmittags wurden wir wieder am Hotel abgesetzt. Jetzt genießen wir noch unseren letzten Abend in Südafrika. Morgen früh geht es dann Richtung Mauritius Lächelnd

Schriftzug in den 11 Sprachen Gericht Johannesburg von oben Stadion   Goldmiene  Haus im reichen Teil von Soweto Haus im mittleren Teil von Soweto Township Mandela-House   Museum

Donnerstag, 26.12.2013

Krüger Nationalpark

Hallo ihr Lieben,

wir fahren gerade total geplättet von den letzten Tagen im Krügerpark zurück nach Johannesburg. Die Safari war einfach unbeschreiblich toll! Den ersten Tag sind wir nachmittags angekommen und haben gleich nach dem Beziehen der Lodges noch einen sunset-drive gemacht. Wir waren sehr aufgeregt, da wir nicht wussten, was uns erwarten wird. Wir haben dann auch gleich die ersten Tiere wie Elefanten, Impalas und Giraffen gesehen. Es war so ein unbeschreibliches Gefühl, die Tiere von so nah zu sehen. Wir im Auto mussten immer still sein und uns nicht zu sehr bewegen. Die Tiere sehen nur das Auto und nicht die Menschen darin, deshalb ist den meisten Tieren oft das Auto auch ganz egal und ignorieren es völlig. Andere Tiere rennen vor Schrecken weg, andere wiederum beobachten das Auto einfach nur. Am nächsten Morgen ging es früh los. Um 5.00Uhr haben wir einen vierstündigen Bushwalk gemacht. Das war sehr sehr aufregend und ich wollte gar nicht dran denken, was wäre, wenn plötzlich ein Löwe vor uns stehen würde. Dies ist aber Gott sei Dank nicht passiert :D Wir waren eine Gruppe mit ca. 10-15 Leute und drei Guides. Der vorderste hatte ein großes Gewehr dabei. Als er es am Anfang geladen hatte, wurde mir ein wenig mulmig. Wir mussten ihm in einer Reihe hinterherlaufen und zum Schluss kamen die anderen beiden Ranger, die die Umgebung beobachtet haben. Wir durften nicht reden und wurden gewarnt, nicht wegzurennen, wenn z.B. ein Elefant vor uns steht, da er sonst sofort hinterherrennen würde. Wir haben viel über den Nationalpark erklärt bekommen, sowie auch über die verschiedenen Tiere und Pflanzen, wie z.B. der Marulabaum Lächelnd Während dem Walk haben wir leider nicht viele Tiere getroffen, lediglich ein Hippo. Aber vlt. war das auch besser so Brüllend Den restlichen Morgen und Mittag hatten wir frei und wir haben die Zeit am Pool verbracht, da es einfach so heiß war. Nachmittags ging es dann weiter zu einer anderen Unterkunft. Dort waren wir noch zwei weitere Nächte und haben in Baumhäusern geschlafen. Ich dachte zuerst wir würden in richtigen Baumhäusern oben in den Bäumen schlafen, aber die meisten Hütten standen auf dem Boden, was der Koffertransport einiges erleichtert hat. Diese Unterkunft war direkt im Busch, ohne Zaun, es hätte also durchaus vorkommen können, dass uns auf dem 10-Minütigen Weg von Rezeption zum Haus Büffel oder Ähnliches begegnen. Davor hatten wir ziemlich Respekt und waren immer froh, wenn wir den Weg heil überstanden haben. Die Häuschen hatten ein Schlafzimmer und Bad. Sie bestanden nur aus Bambus, das heißt, es konnten alle Tiere reinkrabbeln. Ich war froh, dass wir unter einem Moskitonetz schlafen konnten. Da wir direkt an einem Fluß gewohnt haben, gab es ziemlich viele Moskitos und wir waren eigentlich die ganze Zeit damit beschäftigt, uns einzureiben als Schutz vor Malaria. Unsere Koffer mussten wir immer geschlossen lassen und alle wichtigen Unterlagen,Laptop, Kameras und Essen mussten wir an der Rezeption abgeben, da die Baboons oftmals in die Häuser einbrechen, alles verwüsten und alles mitnehmen, was sie finden Überrascht Es war ein richtiges Buschleben, genau wie ich mir das bei einer Safari vorgestellt habe. Richtig cool mal sowas zu erleben, aber ich bin auch froh, heute Nacht wieder ein normales Zimmer zu haben, ohne Angst, dass irgendwelche Tiere über mich krabbeln und ohne Ameisenhaufen und toten Tieren im Bad Verschlossen

Unser Heiligabend war nicht sehr spektakulär, vor allem, weil in Südafrika am 24. noch nichts ist. Abends sind wir mit T-Shirt und kurzer Hose mit den anderen Leuten zusammengesessen und haben was getrunken. Das war ganz nett, da Menschen aus der ganzen Welt dabei waren. Unser Weihnachtsgeschenk war ein Büffel, der uns besucht und neben uns aus dem Pool getrunken hat. Das war kurz ein Schreckmoment, da die Büffel Menschen gegenüber sehr böse werden können.

Am 25. Sind uns dann viele mit einem frohen „Merry Christmas“ und Nikolausmütze entgegenkommen. In Südafrika kommt am 25. Father Christmas, der die Geschenke in einer großen Socke über den Kamin hängt. Nach dem Frühstück sind wir für einen 10-Stündigen Ausflug mitten in den Krüger gefahren. An diesem Tag haben wir alle Big5 gesehen (Löwe, Leopard, Büffel, Nashorn und Elefant) und natürlich noch ganz, ganz viele andere Tiere. Unser Guide hat gesagt, dass wir viel Glück hatten, da die Tiere nicht immer so nah an das Auto kommen wie bei uns und er hat schon zwei Wochen nicht mehr alle Big5 an einem Tag gesehen Cool Die Tour war sehr anstrengend, da wir ganze 42 Grad hatten und eigentlich nur am Schwitzen waren. Sobald wir mit dem Auto stehen geblieben sind, war man komplett Nassgeschwitzt. Der Fahrtwind vom Auto hat deshalb sehr gut getan. Abends waren wir dann echt total fertig. Es gab zur Feier des Tages ein Braai (Südafrikanisches Barbecue) mit verschiedenen Südafrikanischen Beilagen, was sehr lecker war :) An dem Abend mussten wir aus Flaschen trinken, da die Baboons alle Gläser geklaut hatten Lachend

Am nächsten Morgen hatten wir um 6.00 Uhr wieder einen Bushwalk, diesmal aber nur eine Stunde. Leider haben wir kaum Tiere gesehen. Nach dem Frühstück gings dann weiter Richtung Johannesburg. Auf dem Weg haben wir noch Bright Canyon angeschaut, was wirklich auch sehr spektakulär war.

Geschafft von den aufregenden Tagen sind wir dann in Johannesburg im Hotel angekommen. Morgen werden wir den Tag in Johannesburg verbringen und am 28. Geht’s dann los nach Mauritius :) Wir sind schon sehr gespannt und freuen uns! Lächelnd

 

Büffel :) Impala Baboon :D Familie :) Pumba Besuch vom Büffel Nashorn Hippooo Löwen:) Kudu Anführer, der die Herde beschützt Baumhaus Terrasse Bright Canyon Sonne blendet :D

Sonntag, 22.12.2013

Endlich - Dominik ist da :)

Unsere ersten vier Tage in Kapstadt sind leider wie im Flug vergangen. Wir hatten ein großes Programm, da ich Dominik alle Highlights in Kapstadt zeigen wollte - und wir haben das Wichtigste geschafft Lachend Wir waren zum Sonnenuntergang auf dem Tafelberg, wo es leider sehr, sehr gewindet hat, der Blick aber trotzdem unbeschreiblich schön war, haben uns die Stadt zu Fuß und mit einem Sightseeing Bus angeschaut, waren zweimal sehr lecker typisch afrikanisch essen, sind in 50 Minuten auf den Lions Head geklettert und wurden mit einem phantastischen Ausblick und Sonnenuntergang belohnt, waren auf dem Signal Hill und haben mit unserem Mietauto die ganze Kap-Halbinsel umfahren, wo wir z.B. mit Pinguinen schwimmen waren, über den Chapman´s Peak Drive gefahren sind, am Cape of Good Hoope waren usw.

Heute hieß es für uns dann Abschied von Kapstadt nehmen, für mich nach fast drei Monaten Stirnrunzelnd Abends ging unser Flug nach Johannesburg. Dort schlafen wir eine Nacht, bevor es weiter in den Krüger Nationalpark geht Lächelnd

Liebe Grüße!

Sonnenuntergang vom Tafelberg Kapstadt Krokodil, Springbock, Strauß, Kudu Nachtisch :) Chapman´s Peak Drive Baboons :D St. James Clifton Kokosnuss :) Seine Farben :D Lions Head :) Moyo, afrikanisch essen So windet es in Kapstadt... Bo-Kaap

 

Montag, 16.12.2013

Garden Route

Soo ich melde mich wieder :)

Am 06.12. gings für Jannike und mich endlich auf unsere lang ersehnte Tour LächelndMittags haben wir unser Mietauto am Flughafen abgeholt und dann gings auch schon los über die Route62 nach Oudtshoorn. Die Route62 ist Südafrikas Route66 und verbindet Kapstadt mit Port Elizabeth. Wir sind durch die unterschiedlichsten Landschaften gefahren, von Bergen über Flachland, Grünen Landschaften, dann wieder alles ganz trocken, roten Felsen, vielen Feldern... Ganz oft hatten wir von der Landschaft her das Gefühl, wir sind in Deutschland Brüllend Gehalten haben wir bei "Ronnies Sex Shop". Eigentlich wollte Ronnie, der Inhaber nur "Ronnies Shop" aufmachen und Lebensmittel von seiner Farm verkaufen. Als er aber eines Nachts nach Hause kam, haben seine Freunde hinter Ronnies noch Sex geschrieben. Seitdem ist es einer der bekanntesten und beliebtesten Pubs in Südafrika Lachend Innen sind alle Wände vollgeschrieben und viele Frauen lassen ihre unterschriebenen BH´s da, die dann an der Decke aufgehängt werden Lachend

Nach 430km sind wir endlich in Oudtshoorn angekommen. Am nächsten Tag sind wir Elefanten füttern gegangen und durften sogar kurz auf ihnen sitzen. Es war so ein unbeschreibliches Gefühl, den großen Tieren so nah zu sein. Das Füttern war sehr aufregend, da man ihnen das Fressen auf die Zunge legen und die Hand dann schnell wieder aus dem Mund ziehen musste Brüllend Weiter ging es dann auf eine Wildlife Ranch wo wir super viele wilde Tiere gesehen haben. Von den schönen Tigern war ich am meisten fasziniert.

Danach sind wir runter richtung Küste gefahren. In Knysna an der Waterfront haben wir was gegessen und geschlafen haben wir dann in Plettenberg Bay. Dort war die Hölle los, da dort sowas wie Spring Break war Lachend Demnach sah auch das Backpackers aus Verschlossen Aber das gute Wetter am nächsten Tag hat alles entschädigt und wir haben einen Strandtag eingeschoben Cool Wir lagen an einem herrlichen Sandstrand und nun sogar am indischen Ozean, davor waren wir ja immer nur am atlantischen Ozean. Der Indische soll eigentlich viel wärmer sein, davon haben wir aber nichts gespürt Unentschlossen Das Wasser war richtig kalt, dafür aber eine super gute abkühlung. Man hat es in der Sonne kaum ausgehalten. Es war, als würden wir direkt vor einem Backofen liegen. Sowas hab ich echt noch nie erlebt, es hat richtig auf der Haut gebrannt. Die Sonne ist hier so abartig krass. Nach drei Stunden schwitzen hat es uns dann auch gereicht und wir sind weiter nach Nature´s Valley gefahren. Dort sind wir in ein Backpackers, direkt über dem Tsitiskamma Nationalpark. Es war so schön dort! Alles richtig liebevoll eingerichtet und von der Terrasse aus hatte man einen Blick auf den ganzen Nationalpark. Echt Atemberaubend :) Nach einer sehr angenehmen Nacht, trotz 10er Zimmer hatten wir dort noch ein richtig leckeres Frühstück mit Brot, Marmelade und Müsli, alles selbstgemacht :) Danach sind wir dann in den Nationalpark gefahren und haben eine 45-minütige "Wanderung" zu zwei Hängebrücken gemacht, die sich über den Storms River spannen. Dann sind wir noch zum Big Tree, Südafrikas ältester und größter Baum. Er soll 800 Jahre alt, 40m hoch sein und einen Durchmesser von 8,5m haben.

Mittags ging es dann weiter nach Jeffreys Bay, unserem letzten Stop bevor es wieder zurück geht. Bis dort hin sind wir insgesamt ca. 700km gefahren. In Jeffreys Bay, dem Surferparadies überhaupt, haben wir drei Nächte übernachtet und haben dort nochmal richtig Urlaub gemacht. Am ersten Tag war das Wetter leider nicht so gut aber die anderen beiden Tage hatten wir dann richtig Glück und wir konnten an den Strand. Wir waren wieder in einem 10er Zimmer, in dem es unglaublich gestunken hat Verschlossen Wir waren mit 6 Männern in dem Zimmer, die schon morgens angefangen haben zu trinken und solche Späße Zwinkernd Am ersten Tag waren wir noch etwas geschockt aber dann wurde es doch noch ganz witzig mit ihnen. Es gab einige Outlets von den Surfermarken wie Billabong undso aber leider haben wir nichts gefunden. In Jeffreys Bay gibt es einen bestimmten Platz, wo es die besten Wellen zum surfen gibt. Dort sind wir zweimal hin und einmal waren sogar relativ hohe Wellen (im Winter hat es da 3m hohe Überrascht) und es waren auch surfer da. Super glücklich war ich, als wir dort Delfine gesehen haben Lächelnd Einmal sind sie sogar durchs Wasser gesprungen, als wir gerade am Strand Essen waren :) Sandboarding haben wir dort auch gemacht, das war echt witzig, aber im gegensatz zum snowboarden sehr langweilig, da man nur geradeaus fahren kann.

Nach den drei Tagen gings dann wieder richtung Kapstadt. Im 300km entfernten Mossel Bay haben wir nochmal zwei Näche übernachtet. Dort haben wir uns das schöne Städtchen angeschaut und das tolle Wetter am Strand genossen.

Am 14.12. ging es morgens gleich zum Lions Walk. Das war das Highlight auf unserer Tour. Wir sind eine Stunde mit zwei zweijährigen Löwinnen "spazieren" gelaufen und konnten sie streicheln und Bilder mit ihnen machen. In einem halben Jahr werden sie zu wild sein, dass man sie dann noch mit Menschen zusammen lassen kann, das hat man aber auch schon gemerkt. Es gab viele Situationen, in denen ich wie versteinert stehen geblieben bin und vor lauter Angst die Luft angehalten habe. Nach der Stunde, als die Löwen wieder weg waren, habe ich richtig gemerkt wie angespannt ich die ganze Zeit war. Aber es war so ein tolles und unvergessliches Erlebnis :)

Danach ging es dann nochmal 400km zurück bis nach Strand, wo wir die letzte Nacht geschlafen haben. Am 15. musste ich mich dann von Jannike verabschieden, weil es für sie weiter nach Ghana ging :(

Ich bin so froh, dass wir die Garden Route ohne organisierte Tour gemacht haben. So konnten wir einfach überall wos uns gefällt bleiben und hatten keinen Zeitdruck. Mit dem Fahren hat es sehr gut geklappt, Jannike ist das meinste gefahren, da wir keinen Zweitfahrer angemeldet hatten. Ich habs aber auch mal ausprobiert und man gewöhnt sich eigentlich schnell um.

Ich bin jetzt noch bis zum 18. in einem ganz schnuckligen Gästehaus in Kapstadt, von 18. auf 19. besuch ich noch Neles Tante und am 19. nachmittags kommt dann endlich Dominik. Ich freu mich schon so und kanns kaum erwarten :)

 

Bis dann!

Landschaft Babooon! Baboons zu füttern kostet 500R Strafe! Unser Flitzer :D Ronnis Sex Shop Bar :D Hilfe.. :D :)   Backpackers überm Tsitisikamma Nationalpark Aussicht von der Terasse Im Nationalpark Big Tree Delfine! :)   Sandboarding :D mhh :) Aussicht von unserem Backpackers :) Lions Walk Angst :D Frühstück :)

Freitag, 06.12.2013

Letzter Arbeitstag

 

Gestern war eigentlich mein letzter Tag im Projekt, bin aber heute nochmal hin, da sie Weihnachtsfeier hatten. Den Kindern wurde gesagt, dass heute mein letzter Tag ist und so hingen sie heute sehr an mir und haben die ganze Zeit gesagt, wie sehr sie mich vermissen werden und dass sie mit mir mit nach Deutschland wollen. Ich musste mich richtig zusammenreisen, dass mir nicht die Tränen gekommen sind. Wir haben nochmal viel miteinander gespielt und nach dem Essen ist ein Überraschungsgast gekommen, Barney. Das war ein Plüschtier, keine Ahnung was er für eine Bedeutung hatte, aber die Kinder hatten einen riesen Spaß an ihm. Die Erzieherinnen standen den ganzen Morgen in der Küche, da es ein großes Buffet für die Kinder gab.

Die ganze Woche war ich damit beschäftigt die 82 Geschenke, die ich mit dem Geld vom Kiga Pusteblume in Göllsdorf für die Kinder kaufen konnte, zu verpacken. Unsere Wohnung war total überfüllt und Monty hat mich gestern extra alleine abgeholt, damit alle Geschenke in den Bus passen :D Heute haben sie die Geschenke dann bekommen.  Die Kinder hatten eine große Freude und ein richtiges Leuchten in den Augen. Der Leitung habe ich dann das restliche Geld Bar gegeben, damit sie für den Kindergarten was Schönes kaufen können. Sie hat sich sehr darüber gefreut und sich 1000 mal bedankt :)

Dann musste ich leider gehen. Alle Kinder haben mich nochmal gedrückt und abgeknutscht. Ich werde alle so vermissen Stirnrunzelnd Ich fand den Abschied sehr schwer, weil man weiß, dass man die Kinder nie wieder sehen wird und dass es ein Abschied für immer war.

Jetzt werden Jannike und ich gleich abgeholt und zum Flughafen gefahren. Von dort aus holen wir unser Auto, mit dem wir die nächsten Zehn Tage die Garden Route entlang fahren werden :) Ich freu mich schon so und bin gespannt wie alles klappt Lachend

Ich meld mich dann in 10 Tagen wieder. Bis dann!

die kleinen mittleren und die großen alleee :) Am Geschenke packen :D Barneeey :D

 

Dienstag, 03.12.2013

Graduation

Am Dienstagabend bin ich zu mir in den Kindergarten eingeladen worden. Die Vorschüler, die wie bei uns auch 6 sind, hatten Abschlussfeier. Seit vielen Wochen proben sie für diese Feier und alle haben sich richtig darauf gefreut. Ich konnte mir nie so richtig vorstellen, wie das ablaufen wird aber heute konnte ich es ja dann miterleben. Ich war total überwältigt als ich um 19.00 Uhr in den Kindergarten gekommen bin. Die Kinder sind mir alle schon mit einem lauten „teacheeer“ (so nennen sie mich immer) entgegen gerannt und mich umarmt. Die Mädels hatten alle weiße Kleider an und die Jungs schwarze Hosen, weißes Hemd und manche noch eine Krawatte oder Fliege. Alle waren richtig schick, viele Mädels hatten offene Haare, manche habe ich kaum erkannt weil eig. alle immer Zöpfe haben und dazu waren einige noch geschminkt und hatten hohe Schuhe an. Die Eltern saßen auch hübsch angezogen im Kindergarten und haben auf ihre Kinder gewartet. 

Dann ging es endlich los. Die Kinder sind der Reihe nach eingelaufen. Zuerst wurde ein Tanz aufgeführt und gesungen. Danach wurde das Krippenspiel aufgeführt und Weihnachtslieder dazu gesungen. Das war soo schön Lächelnd Danach hat ein großer Mann im Anzug geredet, ich konnte noch nicht herausfinden wer das war :D, muss ich morgen gleich mal fragen. Ich glaube er hat über den Medienkonsum gesprochen. Um das zu verstehen hat mein Afrikaans leider nicht ausgereicht Lachend Danach wurde ich von der Leiterin den Eltern vorgestellt, was ich sehr nett fand Lächelnd Im Anschluss haben die Kinder Hüte aufbekommen und einen schwarzen Mantel an. Dann sind sie gemeinsam mit den Erzieherinnen, schöner Musik und Kerzen eingelaufen. Alle Eltern hatten Tempos in der Hand und haben geweint.  Ich hatte die ganze Zeit Gänsehaut und irgendwann konnte auch ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten. Vorne haben sich alle aufgestellt und dann haben sogar die Kinder und die Erzieherinnen anfangen zu weinen. Das war so rührend. Es waren alle so traurig, weil für die Kinder die Kindergartenzeit nun vorbei ist und ein neuer Abschnitt beginnt. Man hat den Eltern richtig angesehen, wie stolz sie auf ihre Kinder sind. Nachdem die Eltern Fotos gemacht haben, wurde jedes Kind einzeln aufgerufen und jedes hat dann ein Abschlusszertifikat bekommen. Das hat sich eine Weile gezogen. Jeder hat etwas zu Essen mitgebracht und so gab es zum Schluss noch ein großes Buffet, an dem man sich bedienen durfte.

Viele Eltern sind auf mich zugekommen und haben mich gefragt wie es mir hier gefällt, was ich sonst mache usw. Alle waren so freundlich und aufgeschlossen, richtig schön Lächelnd Ich musste für so viele Fotos mit den Kindern bereitstehen :D

Der Abend war richtig schön und einfach unvergesslich Lächelnd

Beim tanzen :)   Leiterin Krippenspiel Die Schuhe :-O tanzen Fotos :D Zertifikat Familie  


 

Montag, 02.12.2013

Letztes Wochenende in Strand

 

Am Freitag haben wir mit unserem Fahrer, Monty eine Weintour gemacht. Um 9.00 Uhr morgens gings los. Wir waren auf insgesamt fünf Weingütern, wirklich eins schöner als das andere und wir hatten auch noch super Wetter Lächelnd Auf dem ersten Weingut haben wir verschiedenen Wein mit Käse probiert. Ich war so glücklich, mal wieder richtig guten Käse zu essen :) Danach sind wir auf das nächste Weingut gefahren, wo es dann vier verschiedene Weine gab. Weiter gings in ein wunderschönes Weingut wo wir kein Wein probiert haben, dafür aber Käse und Wurstplatten bekommen haben. Es war ganz gut, dass wir zwischendurch mal eine Pause gemacht und was gegessen haben Lachend Vollgegessen sind wir auf ein Weingut gefahren mit einer super schönen Aussicht. Es war so schön dort, in Deutschland könnte ich mir so ein Restaurant mit so einer Aussicht sicher nicht leisten. Aber es ist dann noch besser gekommen, als wir eine Eisgekühlte Platte mit sieben verschiedenen Schokoladen bekommen haben. Zu jeder Schokolade kam dann ein anderer Wein und ich fand es richtig faszinierend, wie manche Weine mit der passenden Schokolade harmoniert haben. Das war richtig lecker Lächelnd Zum Schluss sind wir nochmal zu einem Weingut gefahren, wo wir nochmal Wein bekommen haben, wir aber fast nichts mehr runterbekommen haben vorlauter Wein :D Als Abschluss gabs dann noch Brandy, bei dems mir alles zusammengezogen hat :D Um 16.00 Uhr gings dann wieder zurück. Das Wetter war so toll, dass ich bei uns am Strand noch einen Strandspaziergang gemacht und Muscheln gesucht habe :)

Samstag sind Eva und ich mit dem Zug nach Kapstadt gefahren. Dort haben wir uns mit Matthias getroffen. Eigentlich wollten wir in den 3. Größten Irrgarten der Welt. Nach langem Suchen haben wir ihn dann gefunden, doch wir wurden leider enttäuscht. Der Irrgarten war sicherlich nicht einer der Größten :D Er war echt mini und so sind wir erst gar nicht rein. Wir haben den Tag dann an der Waterfront verbracht. Ich könnte jeden Tag dort hin, es ist einfach so schön Lächelnd In einem Minibus haben wir uns dann für 40Cent an Bahnhof fahren lassen. Da wir aber zu 15., einem Kinderwagen und vielen, vielen Tüten in einem kleinen Bus saßen, war die Fahrt nicht sehr angenehm :D Das ist so krass, die fahren oft einfach mit offenen Türen und wenn einer mitfahren will, springt der einfach schnell rein. Egal wie viele Personen in dem Bus sind, es passen immer und immer noch welche rein :D Man kann dann auch überall rausgeschmissen werden wo man will.

Sonntag bin ich mit Jannike und zwei anderen Mädels wieder zur Waterfront gefahren. Ihr Freund ist an dem Tag wieder abgeflogen und wir haben Frustshoppen gemacht Lachend Nachmittags sind wir dann auf ein Lichterevent. Das war auf einem großen Platz, wo es viele Essensstände und eine große Bühne gab. Auf der Bühne haben verschiedene Künstler getanzt und gesungen. Es waren soo viel Menschen dort, ich kam mir vor wie auf einem großen Festival. Alle hatten gute Laune und haben zur Musik getanzt. Wir haben etwas gegessen und dann noch einige Zeit auf dem Gelände verbracht, bis wir dann in eine Straße sind, die extra gesperrt wurde. Da waren noch viel mehr Leute und überall waren Lautsprecher aufgehängt, aus denen die laute Musik von der Bühne kam. Alle haben darauf gewartet, dass um 20.30 Uhr die Weihnachtsbeleuchtung in Kapstadt angeht. Um 21.00 Uhr war es dann endlich soweit. Es wurde von 10 runtergezählt und auf einmal wurde es ganz hell. Die Leute haben gejubelt, geschrien, getanzt und gesungen. Die Flaschenkorken haben geknallt und es kam laute Partymusik aus den Lautsprechern. Ich kam mir vor wie an Silvester :D Die Beleuchtung sah wirklich schön aus. Als wir zu unserem Taxi gelaufen sind, ist uns noch eine Musikkapelle entgegen gelaufen, die Weihnachtsmusik gespielt hat. Ich dachte vlt. komme ich endlich in Weihnachtsstimmung, aber irgendwie wird das dieses Jahr glaube ich nichts mehr Unentschlossen

Diese Woche ist meine letzte Arbeitswoche. Am Freitag geht es auf die Garden Route :) Ihr hört von mir!

 

  Weingut Brandy mhhh :) :) Weihnachtsstimmung.. :D   Tefelberg mal wieder voll in den Wolken Signal Hill Lighthouse   Lichterevent da sind die Lichter noch aus... ... und an :)

Dienstag, 26.11.2013

Loreto Creche

Mittlerweile arbeite ich nun schon die 6. Woche hier im Kindergarten. Die Arbeit macht mir immer noch viel Spaß, bin aber auch jeden Tag froh, wenn kurz nach 12 Uhr mein Fahrer vor der Türe steht. Ich bin leider immer noch die einzige Freiwillige, was sehr anstrengend ist. Jeder möchte mit dir spielen, hüpfen auf einem rum, rufen nach dir usw. es wär um einiges einfacher, wenn noch mehr Freiwillige dort arbeiten würden. Von der Arbeit dort bin ich sehr begeistert. Die Erzieherinnen haben jeden Tag ein anderes Programm für die Kinder und sie werden jeden Tag gefördert. Das geht aber auch nur, weil der Kindergarten durch viele Spenden so gut ausgestattet ist. Seit letzter Woche singen wir stille Nacht auf afrikaans und weitere afrikanische Weihnachtslieder. Das hört sich echt schön an aber ich bin durch das schöne Wetter hier noch überhaupt nicht in Weihnachtsstimmung. Diese Woche haben sie angefangen das Krippenspiel einzustudieren. Die Weihnachtszeit ist also wie bei uns in Deutschland nur bei 30 Grad und Sonnenschein. Am 06.12. ist im Kindergarten eine große Weihnachtsfeier für die Kinder, da bin ich leider nicht mehr da, mein letzter Tag ist am 05. Der Kindergarten Pusteblume, wo ich mein Anerkennungsjahr gemacht habe hat das Geld vom St. Martinsfest mir überwiesen, damit ich für die Kinder Weihnachtsgeschenke kaufen kann. Das ist so eine tolle Idee, Danke nochmal Lächelnd Ich kaufe nun 82 kleine Weihnachtsgeschenke und verteile die an meinem letzten Tag. Ich hoffe wir können den Kindern eine Freude machen und vlt. bleibt noch etwas Geld übrig, das ich dann noch an das Team weitergeben kann, damit sie was für den Kindergarten kaufen können.

Ich bin fleißig am Afrikaans lernen, den Kindern macht es richtig Spaß, mir ihre Sprache beizubringen. Mal sehen was ich noch kann, wenn ich zuhause bin Lachend Viele Kinder wollen auch unbedingt Deutsch lernen. Neulich kam ein Mädchen zu mir und meinte: „Komm lass und in die Ecke sitzen und wir reden bisschen über Deutschland“. Das war soo süß. Sie hat dann ganz viel gefragt und war richtig begeistert. Am nächsten Tag ist sie dann gekommen und meinte, dass sie ihre Mama gefragt hat, sie fliegt mit mir nach Deutschland :D

Die Kinder können nun schon auf Deutsch bis 10 zählen und „mein Name ist …, wie heißt du?“ sagen. Sie sind richtig stolz und haben viel Spaß dabei. Erst gestern ist ein Kind zu mir gekommen und hat auf Deutsch Ich liebe dich gesagt und mich frech angegrinst. Ich war erst ganz verwirrt woher sie das kann, dann ist mir eingefallen, dass ich ihr das vor ca. drei Wochen beigebracht habe Lachend Richtig krass, wie gut die Kinder sich das merken können Lächelnd

Die Namen von vielen Kindern kann ich immer noch nicht, da es einfach soo viele Kinder mit so komischen Namen sind :D Aber ich habe auch schon aufgegeben, alle Namen zu können bis ich geh. Vor allem nach den Wochenenden ist es schwer mit den Namen weil die Mädels dann meistens eine neue Flechtfrisur haben und wieder komplett anders aussehen :D

Ich bin jeden Tag aufs Neue begeistert, wie gut die Kinder hier tanzen können. Es gibt keinen Tag, wo ich kein Kind singen oder tanzen sehe. Es macht so viel Spaß ihnen zuzuschauen, sie haben so viel Freude dabei und man bekommt richtig gute Laune vom Zuschauen. Manchmal stehen die Kinder im Kreis und singen, ein Kind steht in der Mitte, zeigt seinen Hüftschwung und bewegt sich zum Gesang, dann kommt das nächste Kind dran. Sogar die Jungs machen mit und haben viel Spaß dabei. Die Erzieherinnen konnten es überhaupt nicht glauben, dass das bei uns in Deutschland nicht so ist :D

Hier noch ein paar Fotos:

     

 

Montag, 25.11.2013

Neueees

Letzte Woche war das Wetter hier richtig klasse und ich war oft am Strand. Leider windet es hier meistens richtig stark, dass man es nicht länger als eine Stunde aushält, da man vom Sand dann so paniert ist und man nur noch genervt ist.Brüllend Ich hoffe jetzt  im Sommer wird es besser mit dem blöden Wind.

Am Mittwoch hat Eva für uns Kässpätzle gemacht, ich hab mich wie daheim gefühlt und es war soo lecker Lächelnd Am Donnerstagabend hat Lorraine, die von Praktikawelten für uns zuständig ist, eine Hausparty geschmissen. Es gab typische Südafrikanische boerewors rolls, sah aus wie so ne Art Bratwurst im Wecken. Ich war froh, dass ich im Voraus gesagt habe, dass ich etwas Vegetarisches möchte. Für uns gabs dann so Gemüsebrot Lächelnd Es war ein ganz netter Abend aber sehr kalt, da wir draußen saßen und abends die Temperaturen richtig fallen.

Am Freitag waren wir in dem Nachbarort Stellenbosch im Catwalk feiern. Da war es richtig gut und wir hatten viel Spaß. Unten hat ein DJ aufgelegt und oben kam Afrikanischer Schlager, zu dem die Leute richtig gut getanzt haben. Es gab viele die paarweise getanzt haben uns es richtig gut konnten. Die Frauen wurden gedreht und durch die Luft geschleudert, ich war so begeistert und wusste überhaupt nicht wo ich zuerst hinschauen sollte. Wir sind eine Zeitlang nur oben gesessen und haben zugeschaut weil wir so beeindruckt waren. Als dann Franzi und ich zum Tanzen aufgefordert und ne halbe Stunde bequatscht wurden, haben wir uns dann doch überreden lassen zu tanzen. Ich kann ja überhaupt keinen Paartanz und habe das noch nie gemacht aber der Typ konnte so gut führen und hat mich ein ganzes Lied über die Tanzfläche „geschleudert“. Das hat so viel Spaß gemacht aber wir haben uns dann trotzdem schnell wieder aus dem Staub gemacht, da es uns doch etwas peinlich war, zwischen den ganzen Profis Lachend

Am Samstag haben wir bei uns im Apartment Erdbeerbowle gemacht und ein paar Mädels eingeladen, da es Franzis letzter Abend war Weinend

Sonntag waren wir in Kirstenbosch im Botanischen Garten bei einem Open Air Konzert von Prime Circle, eine der erfolgreichsten Rockbands Südafrikas. Es war bis jetzt einer der heißesten Tage (35 Grad) und es waren hunderte von Leuten da, die mit Wein, Sekt und Bier auf Decken saßen und gepicknickt haben. Wir hatten auch was zu essen und trinken dabei und haben den schönen Abend genossen. Es war richtig, richtig schön und die Musik war auch klasse Lächelnd Abends sind wir dann noch Cocktails trinken gegangen.

Sonst war ich die Woche endlich mal wieder öfter am Strand joggen, was immer richtig viel Spaß macht Lächelnd

Nur noch zwei Wochen in Strand Stirnrunzelnd Ihr hört von mir! Küssend

:) Kässpätzle :) Feieeern Bowle Franziii :)  Unser Strand fast vor der Türe :) Botanischer Garten

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